Colors Cup Bambini

Kinder stärken. Teilhabe ermöglichen. Digitale Welten gemeinsam entdecken.

Colors Cup Bambini verbindet die digitale Lebenswelt von Kindern mit gelebter Partizipation, Inklusion, Medienkompetenz, Prävention und Resilienz.

Kinder sind neugierig. Sie wollen entdecken, ausprobieren, verstehen, dazugehören und mitgestalten. Digitale Medien und Gaming gehören für viele Kinder heute ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag.

Unser Ansatz ist deshalb nicht, diese Lebenswelt zu verurteilen oder Kinder von ihr fernzuhalten. Wir möchten Kinder begleiten, sie stärken und ihnen Wissen und Handlungsmöglichkeiten mitgeben, damit sie lernen, sich zunehmend selbstbestimmt und sicher in digitalen und sozialen Räumen zu bewegen.

Dabei orientieren wir uns auch an den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention.

Denn Kinder haben Rechte.

Und wir Erwachsenen tragen Verantwortung dafür, dass Kinder diese Rechte kennenlernen, erleben und wahrnehmen können.

  • Partizipation
  • Inklusion
  • Medienkompetenz
  • Prävention
  • Resilienz

Kinder haben Rechte!

Das war Bambini

Impressionen vom Colors Cup Bambini: Kickern, Basteln, Spenden sammeln und viele gute Gespräche.

Kinder stärken

Der digitale Raum gehört zur Lebenswelt von Kindern

Der digitale Raum ist nicht automatisch ein geschützter Raum.

Kinder können dort Menschen, Inhalte und Situationen erleben, deren Risiken oder Absichten sie aufgrund ihres Alters und ihrer Erfahrungen noch nicht erkennen oder einordnen können.

Deshalb ist für uns nicht nur die Frage wichtig, was ein Kind spielt.
Mindestens genauso wichtig ist die Frage, mit wem es spielt, spricht und kommuniziert.

  • Wer begegnet meinem Kind im digitalen Raum?
  • Welche Gespräche führt es dort?
  • Welche Erfahrungen macht es?
  • Was fühlt sich gut an und was vielleicht nicht?

Genaues Hinschauen bedeutet für uns dabei nicht permanente Kontrolle, sondern aufmerksame Begleitung.

Begleiten statt verurteilen

Colors Cup Bambini möchte ausdrücklich nicht mit dem Finger auf Eltern oder andere Erwachsene zeigen und auch kein Moralapostel sein.

Digitale Medien gehören zum Familienalltag und stellen Erwachsene immer wieder vor neue Fragen und Herausforderungen.

Wir möchten deshalb nicht fragen:
Was machen Eltern falsch?

Wir möchten vielmehr dazu einladen, neugierig auf die digitale Lebenswelt von Kindern zu sein.

  • Was spielt mein Kind?
  • Was fasziniert es daran?
  • Mit wem spielt es?
  • Mit wem kommuniziert es?
  • Was erlebt es dort?

Kinder dürfen uns ihre digitale Welt erklären. Dadurch können Gespräche entstehen und Erwachsene bekommen die Möglichkeit, diese Lebenswelt besser zu verstehen.

Begleitung, Interesse, Vertrauen und Beziehung sind für uns wichtiger als reine Kontrolle.

Kinder sollten wissen, dass sie sich Erwachsenen anvertrauen können, wenn ihnen online etwas Angst macht, unangenehm ist oder sich einfach nicht richtig anfühlt.

Wissen schafft Handlungsmöglichkeiten

Wir möchten Kinder nicht nur vor möglichen Gefahren warnen.
Wir möchten sie stärken.

Denn mit Wissen können Kinder Situationen besser erkennen und einordnen.

Sie können lernen, eigene und fremde Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Sie können lernen, Nein zu sagen, eine Situation zu verlassen, jemanden zu blockieren oder zu melden und sich Unterstützung zu holen.

Dazu gehört für uns auch ganz konkret die Frage:

  • Wo bekomme ich Hilfe, wenn mir im digitalen Raum etwas passiert?

Es gibt bereits seriöse, kostenlose und teilweise anonyme Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche. Colors Cup Bambini möchte solche Angebote sichtbar und verständlich machen und Kindern zeigen, wie und wo sie Unterstützung erhalten können.

Denn es reicht nicht, einem Kind zu sagen, dass es sich Hilfe holen soll.
Es muss auch wissen, wo es diese Hilfe findet und wie es sie erreichen kann.

Dabei ist uns besonders wichtig:

Die Verantwortung für den Schutz darf niemals beim Kind allein liegen.

Wissen gibt Kindern Handlungsmöglichkeiten. Erwachsene bleiben verantwortlich für Schutz, Orientierung und Begleitung.

Grenzen erkennen und Resilienz entwickeln

Kinder stark zu machen bedeutet für uns nicht, ihnen Angst vor möglichen Gefahren zu machen.
Es bedeutet, ihnen etwas zuzutrauen und ihnen Fähigkeiten mitzugeben.

  • Ein Kind, das seine eigenen Grenzen kennenlernt, kann eher erkennen, wenn jemand versucht, diese zu überschreiten.
  • Ein Kind, das weiß, dass es Nein sagen darf, kann dieses Recht bewusster wahrnehmen.
  • Ein Kind, das lernt, seinem Gefühl zu vertrauen, kann eher erkennen, wenn sich eine Situation nicht richtig anfühlt.
  • Und ein Kind, das weiß, wo es Hilfe bekommt, muss eine schwierige Situation nicht alleine bewältigen.

Kinder dürfen ausprobieren, Fragen stellen und auch Fehler machen.

Wir möchten Räume schaffen, in denen sie erleben, dass Fehler zum Lernen gehören und dass man gemeinsam Lösungen finden kann.

Ein Kind, das erlebt, dass es Entscheidungen treffen kann, dass seine Meinung gehört wird und dass es Herausforderungen bewältigen kann, entwickelt Selbstwirksamkeit.

Diese Erfahrungen können dazu beitragen, Resilienz aufzubauen.

Gelebte Partizipation

Partizipation ist bei Colors Cup Bambini kein einzelner Programmpunkt.
Sie ist unsere Haltung.

Kinder sollen nicht einfach ein von Erwachsenen geplantes Angebot konsumieren oder beschäftigt werden.

Sie dürfen entdecken, ausprobieren, Fragen stellen, Entscheidungen treffen, eigene Ideen einbringen und mitgestalten.

  • Was interessiert euch?
  • Was möchtet ihr ausprobieren?
  • Welche Regeln brauchen wir, damit sich alle wohlfühlen?
  • Was empfindet ihr als fair oder unfair?
  • Wie möchten wir miteinander spielen und umgehen?

So erleben Kinder ganz praktisch:

Meine Meinung zählt.
Meine Grenzen zählen.
Ich kann etwas bewirken.

Gleichzeitig lernen sie, die Meinungen, Bedürfnisse und Grenzen anderer Menschen wahrzunehmen und zu respektieren.

Inklusion bedeutet mehr als dabei sein

Colors Cup Bambini soll ein Raum sein, in dem unterschiedliche Kinder selbstverständlich dazugehören.

Unterschiedliche Fähigkeiten, Beeinträchtigungen, Erfahrungen, Sprachen sowie soziale oder finanzielle Voraussetzungen sollen möglichst keine Barrieren für Beteiligung schaffen.

Dabei verstehen wir Inklusion nicht nur als Zugang.
Ein Kind ist nicht automatisch beteiligt, nur weil es anwesend sein darf.

Es soll die Möglichkeit bekommen, tatsächlich mitzumachen, verstanden zu werden, eigene Fähigkeiten einzubringen, Entscheidungen zu treffen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.

Deshalb versuchen wir unsere Angebote so zu gestalten, dass unterschiedliche Zugänge möglich sind und Kinder ihre individuellen Stärken einbringen können.

Jedes Kind kann etwas.

Und jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, dies zu zeigen.

Digital trifft analog

Colors Cup Bambini ist nicht einfach Gaming für Kinder.
Gaming kann ein wunderbarer Türöffner sein.

Wir verbinden digitale Angebote bewusst mit analogen Erfahrungen.

Je nach Veranstaltung können Gaming, Bewegung, Kreativität, Geschicklichkeit, Teamaufgaben, Kinderrechte, Medienkompetenz und gemeinsame Herausforderungen miteinander verbunden werden.

Kinder sollen ausprobieren, miteinander sprechen, sich bewegen, gemeinsam Lösungen finden, voneinander lernen und miteinander Spaß haben.

Digitale und analoge Lebenswelten stehen für uns nicht im Widerspruch.
Wir bringen sie zusammen.

Kinderrechte bei Colors Cup Bambini

Unsere Haltung orientiert sich an den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention.

Besonders eng mit Colors Cup Bambini verbunden sind die Artikel 12, 17, 19 und 31.

Artikel 12

Gehört werden

Kinder haben das Recht, gehört und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen.

Für uns Erwachsene bedeutet das, Kindern zuzuhören, ihre Meinung ernst zu nehmen, Entscheidungen altersgerecht zu erklären und echte Möglichkeiten zur Beteiligung zu schaffen.

Beteiligung bedeutet dabei nicht, dass Kinder jede Entscheidung alleine treffen müssen.
Erwachsene tragen Verantwortung.
Aber Kinder sollen erleben, dass ihre Stimme zählt.

Artikel 17

Zugang zu Medien

Kinder haben das Recht auf Zugang zu Informationen und Medien. Gleichzeitig sollen sie vor Inhalten geschützt werden, die ihrem Wohlergehen schaden können.

Für uns Erwachsene bedeutet das, Interesse daran zu zeigen, was Kinder digital erleben.
Nicht nur die Frage nach der Bildschirmzeit ist wichtig.

Wir sollten auch wissen, was Kinder spielen, welche Plattformen sie nutzen, mit wem sie kommunizieren und welche Inhalte ihnen begegnen.

Unsere Aufgabe ist es, sie dabei zu begleiten, Informationen und Situationen zunehmend selbst einschätzen zu können.

Artikel 19

Schutz vor Gewalt

Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Misshandlung und Grenzüberschreitungen.

Dieser Schutz endet nicht an der Tür zum Kinderzimmer.
Er gilt auch im digitalen Raum.

Für uns Erwachsene bedeutet das, die Gefühle und Grenzen von Kindern ernst zu nehmen, aufmerksam zu sein und zu handeln, wenn ein Kind Schutz oder Hilfe benötigt.

Kinder sollen wissen, dass sie Nein sagen dürfen, dass sie sich Hilfe holen dürfen und dass sie schwierige Situationen nicht alleine lösen müssen.

Artikel 31

Spiel und Freizeit

Kinder haben das Recht auf Spiel, Freizeit, Erholung und die Teilnahme am kulturellen Leben.

Digitale Spiele gehören heute für viele Kinder selbstverständlich zu ihrer Lebenswelt.
Für uns Erwachsene bedeutet das auch, diese Faszination ernst zu nehmen.

Spiel ist nicht nur Beschäftigung.
Kinder lernen im Spiel, probieren Rollen aus, entwickeln Ideen, erleben Gemeinschaft, gewinnen, verlieren, lösen Probleme und entdecken ihre Fähigkeiten.

Wir möchten Kindern Raum für digitales und analoges Spielen, Bewegung, Kreativität, Begegnung und Erholung geben und sie dabei unterstützen, eine gute Balance zwischen unterschiedlichen Freizeitaktivitäten zu entwickeln.

Kinderrechte gemeinsam leben

Kinderrechte richten sich nicht gegen Eltern oder andere Erwachsene.

Sie geben uns einen gemeinsamen Rahmen dafür, wie wir Kinder schützen, begleiten, stärken und beteiligen können.

Schutz und Selbstbestimmung sind dabei keine Gegensätze.
Sie gehören zusammen.

Kinder brauchen Erwachsene, die Verantwortung übernehmen und Orientierung geben.

Gleichzeitig brauchen sie Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen, ihnen zuhören und ihnen ermöglichen, eigene Erfahrungen zu machen.

Für Kinder bedeutet das:

  • Meine Meinung zählt.
  • Meine Grenzen zählen.
  • Ich darf mitgestalten.
  • Ich darf spielen und entdecken.
  • Ich darf Fragen stellen.
  • Ich darf Fehler machen und daraus lernen.
  • Ich darf Nein sagen.
  • Ich darf mir Hilfe holen.
  • Und ich darf darauf vertrauen, dass Erwachsene mich begleiten und schützen.

Colors Cup Bambini bei Veranstaltungen

Colors Cup Bambini ist nicht ausschließlich Bestandteil unserer eigenen Colors Cup Veranstaltungen.

Wir können auch bei Familienfesten, Unternehmensveranstaltungen, Stadtteilfesten, Vereinsfesten, Ferienangeboten, Kinder- und Jugendveranstaltungen, Aktionstagen sowie sozialen und kulturellen Veranstaltungen eingebunden werden.

Dabei bringen wir nicht einfach ein festes Programm mit.

Gemeinsam mit dem jeweiligen Veranstalter entwickeln wir ein Angebot, das zur Veranstaltung, zur Zielgruppe und zu den vorhandenen Möglichkeiten passt.

Das kann ein eigener Colors Cup Bambini Bereich sein.
Es können digitale oder analoge Mitmachangebote entstehen.
Oder wir verbinden verschiedene Elemente miteinander und entwickeln daraus ein individuelles Angebot für Kinder und Familien.

Beratung und gemeinsame Konzeption

Colors Cup Bambini kann bereits beginnen, bevor eine Veranstaltung stattfindet.

Unternehmen, Kommunen, Vereine, soziale Einrichtungen und andere Veranstalter können uns auch beratend und konzeptionell in die Planung eines Familienfestes, einer Veranstaltung oder eines Kinderbereichs einbeziehen.

Gemeinsam können wir betrachten, wie Kinder tatsächlich beteiligt werden können, welche Angebote zur jeweiligen Altersgruppe passen und wie digitale und analoge Elemente sinnvoll miteinander verbunden werden können.

Wir können gemeinsam überlegen, wie Inklusion und unterschiedliche Bedürfnisse von Anfang an berücksichtigt werden und wie Medienkompetenz, Prävention, Kinderrechte, Partizipation und Resilienz spielerisch in eine Veranstaltung einfließen können.

Dabei ist für uns eine Frage besonders wichtig:

  • Wie schaffen wir einen Raum, in dem Kinder nicht einfach beschäftigt werden, sondern sich wirklich willkommen, ernst genommen und beteiligt fühlen?

Interesse an einer Zusammenarbeit?

Sie planen ein Familienfest, eine Unternehmensveranstaltung, einen Aktionstag, ein Ferienangebot oder eine andere Veranstaltung für Kinder und Familien? Sie möchten Colors Cup Bambini vor Ort einbinden? Oder möchten Sie bereits bei der Planung pädagogische, inklusive und partizipative Aspekte berücksichtigen und gemeinsam mit uns ein individuelles Konzept entwickeln?

Dann schreiben Sie uns gerne.

Colors Cup Bambini kann vor Ort, beratend, konzeptionell oder in einer Kombination daraus eingebunden werden.

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen Ideen zu entwickeln und Räume zu schaffen, in denen Kinder entdecken, ausprobieren, lernen, mitgestalten und dazugehören können.

Denn Kinder wollen die Welt erkunden.

Unsere Aufgabe als Erwachsene ist nicht, ihnen jeden Weg vorzugeben.

Unsere Aufgabe ist es, sie zu begleiten und ihnen Wissen, Sicherheit und Vertrauen mitzugeben, damit sie lernen, sich zunehmend selbstbestimmt und sicher in digitalen und sozialen Räumen zu bewegen.