Kinder stärken. Teilhabe ermöglichen. Digitale Welten gemeinsam entdecken.
Colors Cup Bambini verbindet die digitale Lebenswelt von Kindern mit gelebter
Partizipation, Inklusion, Medienkompetenz, Prävention und Resilienz. Wir möchten Kinder begleiten,
sie stärken und ihnen Wissen und Handlungsmöglichkeiten mitgeben. Dabei orientieren wir uns an den
Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention.
„Mit jedem Herz möchte ich ein kleines Zeichen für Gemeinschaft, Vielfalt und ein respektvolles
Miteinander weitergeben.“
Dieses Herz wurde von Anna Maria Russi liebevoll von Hand gehäkelt.
Hinweis: Kein Spielzeug. Wegen verschluckbarer Kleinteile nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.
Für die Kleinsten
Colors Cup Bambini
Kinder stärken. Teilhabe ermöglichen. Digitale Welten gemeinsam entdecken.
Colors Cup Bambini verbindet die digitale Lebenswelt von Kindern mit gelebter Partizipation,
Inklusion, Medienkompetenz, Prävention und Resilienz.
Kinder sind neugierig. Sie wollen entdecken, ausprobieren, verstehen, dazugehören und mitgestalten.
Digitale Medien und Gaming gehören für viele Kinder heute ganz selbstverständlich zu ihrem Alltag.
Unser Ansatz ist deshalb nicht, diese Lebenswelt zu verurteilen oder Kinder von ihr fernzuhalten.
Wir möchten Kinder begleiten, sie stärken und ihnen Wissen und Handlungsmöglichkeiten mitgeben,
damit sie lernen, sich zunehmend selbstbestimmt und sicher in digitalen und sozialen Räumen zu
bewegen.
Dabei orientieren wir uns auch an den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention.
Denn Kinder haben Rechte.
Und wir Erwachsenen tragen Verantwortung dafür, dass Kinder diese Rechte kennenlernen, erleben und
wahrnehmen können.
Der digitale Raum gehört zur Lebenswelt von Kindern
Der digitale Raum ist nicht automatisch ein geschützter Raum.
Kinder können dort Menschen, Inhalte und Situationen erleben, deren Risiken oder Absichten sie
aufgrund ihres Alters und ihrer Erfahrungen noch nicht erkennen oder einordnen können.
Deshalb ist für uns nicht nur die Frage wichtig, was ein Kind spielt.
Mindestens genauso wichtig ist die Frage, mit wem es spielt, spricht und kommuniziert.
Wer begegnet meinem Kind im digitalen Raum?
Welche Gespräche führt es dort?
Welche Erfahrungen macht es?
Was fühlt sich gut an und was vielleicht nicht?
Genaues Hinschauen bedeutet für uns dabei nicht permanente Kontrolle, sondern aufmerksame
Begleitung.
Begleiten statt verurteilen
Colors Cup Bambini möchte ausdrücklich nicht mit dem Finger auf Eltern oder andere Erwachsene
zeigen und auch kein Moralapostel sein.
Digitale Medien gehören zum Familienalltag und stellen Erwachsene immer wieder vor neue Fragen und
Herausforderungen.
Wir möchten deshalb nicht fragen:
Was machen Eltern falsch?
Wir möchten vielmehr dazu einladen, neugierig auf die digitale Lebenswelt von Kindern zu sein.
Was spielt mein Kind?
Was fasziniert es daran?
Mit wem spielt es?
Mit wem kommuniziert es?
Was erlebt es dort?
Kinder dürfen uns ihre digitale Welt erklären. Dadurch können Gespräche entstehen und Erwachsene
bekommen die Möglichkeit, diese Lebenswelt besser zu verstehen.
Begleitung, Interesse, Vertrauen und Beziehung sind für uns wichtiger als reine Kontrolle.
Kinder sollten wissen, dass sie sich Erwachsenen anvertrauen können, wenn ihnen online etwas Angst
macht, unangenehm ist oder sich einfach nicht richtig anfühlt.
Wissen schafft Handlungsmöglichkeiten
Wir möchten Kinder nicht nur vor möglichen Gefahren warnen.
Wir möchten sie stärken.
Denn mit Wissen können Kinder Situationen besser erkennen und einordnen.
Sie können lernen, eigene und fremde Grenzen wahrzunehmen und zu respektieren. Sie können lernen,
Nein zu sagen, eine Situation zu verlassen, jemanden zu blockieren oder zu melden und sich
Unterstützung zu holen.
Dazu gehört für uns auch ganz konkret die Frage:
Wo bekomme ich Hilfe, wenn mir im digitalen Raum etwas passiert?
Es gibt bereits seriöse, kostenlose und teilweise anonyme Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche.
Colors Cup Bambini möchte solche Angebote sichtbar und verständlich machen und Kindern zeigen, wie
und wo sie Unterstützung erhalten können.
Denn es reicht nicht, einem Kind zu sagen, dass es sich Hilfe holen soll.
Es muss auch wissen, wo es diese Hilfe findet und wie es sie erreichen kann.
Dabei ist uns besonders wichtig:
Die Verantwortung für den Schutz darf niemals beim Kind allein liegen.
Wissen gibt Kindern Handlungsmöglichkeiten. Erwachsene bleiben verantwortlich für Schutz,
Orientierung und Begleitung.
Grenzen erkennen und Resilienz entwickeln
Kinder stark zu machen bedeutet für uns nicht, ihnen Angst vor möglichen Gefahren zu machen.
Es bedeutet, ihnen etwas zuzutrauen und ihnen Fähigkeiten mitzugeben.
Ein Kind, das seine eigenen Grenzen kennenlernt, kann eher erkennen, wenn jemand versucht,
diese zu überschreiten.
Ein Kind, das weiß, dass es Nein sagen darf, kann dieses Recht bewusster wahrnehmen.
Ein Kind, das lernt, seinem Gefühl zu vertrauen, kann eher erkennen, wenn sich eine Situation
nicht richtig anfühlt.
Und ein Kind, das weiß, wo es Hilfe bekommt, muss eine schwierige Situation nicht alleine
bewältigen.
Kinder dürfen ausprobieren, Fragen stellen und auch Fehler machen.
Wir möchten Räume schaffen, in denen sie erleben, dass Fehler zum Lernen gehören und dass man
gemeinsam Lösungen finden kann.
Ein Kind, das erlebt, dass es Entscheidungen treffen kann, dass seine Meinung gehört wird und dass
es Herausforderungen bewältigen kann, entwickelt Selbstwirksamkeit.
Diese Erfahrungen können dazu beitragen, Resilienz aufzubauen.
Gelebte Partizipation
Partizipation ist bei Colors Cup Bambini kein einzelner Programmpunkt.
Sie ist unsere Haltung.
Kinder sollen nicht einfach ein von Erwachsenen geplantes Angebot konsumieren oder beschäftigt
werden.
Sie dürfen entdecken, ausprobieren, Fragen stellen, Entscheidungen treffen, eigene Ideen einbringen
und mitgestalten.
Was interessiert euch?
Was möchtet ihr ausprobieren?
Welche Regeln brauchen wir, damit sich alle wohlfühlen?
Was empfindet ihr als fair oder unfair?
Wie möchten wir miteinander spielen und umgehen?
So erleben Kinder ganz praktisch:
Meine Meinung zählt.
Meine Grenzen zählen.
Ich kann etwas bewirken.
Gleichzeitig lernen sie, die Meinungen, Bedürfnisse und Grenzen anderer Menschen wahrzunehmen und
zu respektieren.
Inklusion bedeutet mehr als dabei sein
Colors Cup Bambini soll ein Raum sein, in dem unterschiedliche Kinder selbstverständlich
dazugehören.
Unterschiedliche Fähigkeiten, Beeinträchtigungen, Erfahrungen, Sprachen sowie soziale oder
finanzielle Voraussetzungen sollen möglichst keine Barrieren für Beteiligung schaffen.
Dabei verstehen wir Inklusion nicht nur als Zugang.
Ein Kind ist nicht automatisch beteiligt, nur weil es anwesend sein darf.
Es soll die Möglichkeit bekommen, tatsächlich mitzumachen, verstanden zu werden, eigene Fähigkeiten
einzubringen, Entscheidungen zu treffen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu erleben.
Deshalb versuchen wir unsere Angebote so zu gestalten, dass unterschiedliche Zugänge möglich sind
und Kinder ihre individuellen Stärken einbringen können.
Jedes Kind kann etwas.
Und jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, dies zu zeigen.
Digital trifft analog
Colors Cup Bambini ist nicht einfach Gaming für Kinder.
Gaming kann ein wunderbarer Türöffner sein.
Wir verbinden digitale Angebote bewusst mit analogen Erfahrungen.
Je nach Veranstaltung können Gaming, Bewegung, Kreativität, Geschicklichkeit, Teamaufgaben,
Kinderrechte, Medienkompetenz und gemeinsame Herausforderungen miteinander verbunden werden.
Kinder sollen ausprobieren, miteinander sprechen, sich bewegen, gemeinsam Lösungen finden,
voneinander lernen und miteinander Spaß haben.
Digitale und analoge Lebenswelten stehen für uns nicht im Widerspruch.
Wir bringen sie zusammen.
Kinderrechte bei Colors Cup Bambini
Unsere Haltung orientiert sich an den Kinderrechten der UN-Kinderrechtskonvention.
Besonders eng mit Colors Cup Bambini verbunden sind die Artikel 12, 17, 19 und 31.
12
Artikel 12Gehört werden
Kinder haben das Recht, gehört und an Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie
betreffen.
Für uns Erwachsene bedeutet das, Kindern zuzuhören, ihre Meinung ernst zu nehmen,
Entscheidungen altersgerecht zu erklären und echte Möglichkeiten zur Beteiligung zu
schaffen.
Beteiligung bedeutet dabei nicht, dass Kinder jede Entscheidung alleine treffen müssen.
Erwachsene tragen Verantwortung.
Aber Kinder sollen erleben, dass ihre Stimme zählt.
17
Artikel 17Zugang zu Medien
Kinder haben das Recht auf Zugang zu Informationen und Medien. Gleichzeitig sollen sie vor
Inhalten geschützt werden, die ihrem Wohlergehen schaden können.
Für uns Erwachsene bedeutet das, Interesse daran zu zeigen, was Kinder digital erleben.
Nicht nur die Frage nach der Bildschirmzeit ist wichtig.
Wir sollten auch wissen, was Kinder spielen, welche Plattformen sie nutzen, mit wem sie
kommunizieren und welche Inhalte ihnen begegnen.
Unsere Aufgabe ist es, sie dabei zu begleiten, Informationen und Situationen zunehmend
selbst einschätzen zu können.
19
Artikel 19Schutz vor Gewalt
Kinder haben das Recht auf Schutz vor Gewalt, Misshandlung und Grenzüberschreitungen.
Dieser Schutz endet nicht an der Tür zum Kinderzimmer.
Er gilt auch im digitalen Raum.
Für uns Erwachsene bedeutet das, die Gefühle und Grenzen von Kindern ernst zu nehmen,
aufmerksam zu sein und zu handeln, wenn ein Kind Schutz oder Hilfe benötigt.
Kinder sollen wissen, dass sie Nein sagen dürfen, dass sie sich Hilfe holen dürfen und dass
sie schwierige Situationen nicht alleine lösen müssen.
31
Artikel 31Spiel und Freizeit
Kinder haben das Recht auf Spiel, Freizeit, Erholung und die Teilnahme am kulturellen
Leben.
Digitale Spiele gehören heute für viele Kinder selbstverständlich zu ihrer Lebenswelt.
Für uns Erwachsene bedeutet das auch, diese Faszination ernst zu nehmen.
Spiel ist nicht nur Beschäftigung.
Kinder lernen im Spiel, probieren Rollen aus, entwickeln Ideen, erleben Gemeinschaft,
gewinnen, verlieren, lösen Probleme und entdecken ihre Fähigkeiten.
Wir möchten Kindern Raum für digitales und analoges Spielen, Bewegung, Kreativität,
Begegnung und Erholung geben und sie dabei unterstützen, eine gute Balance zwischen
unterschiedlichen Freizeitaktivitäten zu entwickeln.
Kinderrechte gemeinsam leben
Kinderrechte richten sich nicht gegen Eltern oder andere Erwachsene.
Sie geben uns einen gemeinsamen Rahmen dafür, wie wir Kinder schützen, begleiten, stärken und
beteiligen können.
Schutz und Selbstbestimmung sind dabei keine Gegensätze.
Sie gehören zusammen.
Kinder brauchen Erwachsene, die Verantwortung übernehmen und Orientierung geben.
Gleichzeitig brauchen sie Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen, ihnen zuhören und ihnen
ermöglichen, eigene Erfahrungen zu machen.
Für Kinder bedeutet das:
Meine Meinung zählt.
Meine Grenzen zählen.
Ich darf mitgestalten.
Ich darf spielen und entdecken.
Ich darf Fragen stellen.
Ich darf Fehler machen und daraus lernen.
Ich darf Nein sagen.
Ich darf mir Hilfe holen.
Und ich darf darauf vertrauen, dass Erwachsene mich begleiten und schützen.
Colors Cup Bambini bei Veranstaltungen
Colors Cup Bambini ist nicht ausschließlich Bestandteil unserer eigenen Colors Cup Veranstaltungen.
Wir können auch bei Familienfesten, Unternehmensveranstaltungen, Stadtteilfesten, Vereinsfesten,
Ferienangeboten, Kinder- und Jugendveranstaltungen, Aktionstagen sowie sozialen und kulturellen
Veranstaltungen eingebunden werden.
Dabei bringen wir nicht einfach ein festes Programm mit.
Gemeinsam mit dem jeweiligen Veranstalter entwickeln wir ein Angebot, das zur Veranstaltung, zur
Zielgruppe und zu den vorhandenen Möglichkeiten passt.
Das kann ein eigener Colors Cup Bambini Bereich sein.
Es können digitale oder analoge Mitmachangebote entstehen.
Oder wir verbinden verschiedene Elemente miteinander und entwickeln daraus ein individuelles
Angebot für Kinder und Familien.
Beratung und gemeinsame Konzeption
Colors Cup Bambini kann bereits beginnen, bevor eine Veranstaltung stattfindet.
Unternehmen, Kommunen, Vereine, soziale Einrichtungen und andere Veranstalter können uns auch
beratend und konzeptionell in die Planung eines Familienfestes, einer Veranstaltung oder eines
Kinderbereichs einbeziehen.
Gemeinsam können wir betrachten, wie Kinder tatsächlich beteiligt werden können, welche Angebote
zur jeweiligen Altersgruppe passen und wie digitale und analoge Elemente sinnvoll miteinander
verbunden werden können.
Wir können gemeinsam überlegen, wie Inklusion und unterschiedliche Bedürfnisse von Anfang an
berücksichtigt werden und wie Medienkompetenz, Prävention, Kinderrechte, Partizipation und
Resilienz spielerisch in eine Veranstaltung einfließen können.
Dabei ist für uns eine Frage besonders wichtig:
Wie schaffen wir einen Raum, in dem Kinder nicht einfach beschäftigt werden, sondern sich
wirklich willkommen, ernst genommen und beteiligt fühlen?
Interesse an einer Zusammenarbeit?
Sie planen ein Familienfest, eine Unternehmensveranstaltung, einen Aktionstag, ein Ferienangebot
oder eine andere Veranstaltung für Kinder und Familien?
Sie möchten Colors Cup Bambini vor Ort einbinden?
Oder möchten Sie bereits bei der Planung pädagogische, inklusive und partizipative Aspekte
berücksichtigen und gemeinsam mit uns ein individuelles Konzept entwickeln?
Dann schreiben Sie uns gerne.
Colors Cup Bambini kann vor Ort, beratend, konzeptionell oder in einer Kombination daraus
eingebunden werden.
Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen Ideen zu entwickeln und Räume zu schaffen, in denen
Kinder entdecken, ausprobieren, lernen, mitgestalten und dazugehören können.
Denn Kinder wollen die Welt erkunden.
Unsere Aufgabe als Erwachsene ist nicht, ihnen jeden Weg vorzugeben.
Unsere Aufgabe ist es, sie zu begleiten und ihnen Wissen, Sicherheit und Vertrauen mitzugeben,
damit sie lernen, sich zunehmend selbstbestimmt und sicher in digitalen und sozialen Räumen zu
bewegen.
Kinder stärken. Teilhabe ermöglichen. Digitale Welten gemeinsam entdecken.
Wiesbaden
COLORS CUP
Beim Colors Cup treffen taktisches
Gameplay, Live-Matches und Showgames auf Musik, Kunst und
internationale Kulinarik. Der
Colors Cup steht für Vielfalt, Fairplay und
respektvolles Miteinander – und setzt ein klares Zeichen
gegen Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung im
E-Sport.
Official Merch
Colors Cup zum Anziehen
Im offiziellen ColorCrew-Shop findest du Shirts, Hoodies und weitere Colors Cup Artikel für den
Event-Look.
Anfang 2025 entsteht die Idee zum Colors Cup an einem Küchentisch. In einem intensiven Gespräch
reflektieren Anna Maria Russi und ihre erwachsenen Söhne Gianluca und Leandro ihre langjährigen
Erfahrungen in der internationalen E Sport Szene. Sie sprechen über große Turniere und starke
Communities, aber auch über Ausgrenzung, Diskriminierung und fehlende Schutzräume im digitalen Raum.
Aus diesem ehrlichen Austausch entsteht eine gemeinsame Haltung und daraus ein neues
Konzept.
Der Colors Cup ist von Beginn an als inklusiver Raum konzipiert. Inklusion ist
kein Zusatz, sondern Fundament. Die Stärke des Projekts liegt in seiner persönlichen und fachlichen
Mehrperspektivität. Leandro bringt professionelle E Sport Erfahrung und direkten Zugang zur
Community ein. Gianluca ergänzt das Konzept mit analytischer Kompetenz, strategischem Denken und
strukturellem Blick. Anna Maria Russi verbindet diese Impulse mit pädagogischer Expertise und
Erfahrung in partizipativer Projektentwicklung.
So entsteht ein einzigartiges Konzept, in
dem Szeneerfahrung, analytische Klarheit und pädagogische Verantwortung
zusammenwirken.
Im Colors Cup bedeutet Inklusion konkrete Zugänge statt symbolischer
Gesten. Barrieren werden bewusst abgebaut. Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller
Orientierung, Beeinträchtigung oder sozialem Hintergrund, werden aktiv einbezogen. Durch gelebte
Partizipation werden Teilnehmende zu Mitgestaltenden, demokratische Werte wie Mitbestimmung,
Fairness und Dialog werden erlebbar.
Zugänge, Freiheit und Frieden prägen den Colors Cup.
Gaming wird zum Raum der Begegnung auf Augenhöhe und zu einem Miteinander, das Vielfalt als Stärke
lebt.
Anna Maria Russi
Founder
Ich bin 52 Jahre alt, staatlich anerkannte
Erzieherin, selbstständig im Bereich Coaching und
Workshops und gemeinsam mit meinen Söhnen Leandro
und Gianluca de Nittis Gründerin des Colors Cup. Als
Mutter und als Tochter von Gastarbeitern aus
Süditalien prägen mich unterschiedliche
Lebenswelten, kulturelle Perspektiven und die
Erfahrung von Zugehörigkeit und Ausgrenzung
gleichermaßen.
Viele Jahre habe ich in der offenen Kinder und
Jugendarbeit sowie in der ambulanten Jugendhilfe
gearbeitet. Meine Schwerpunkte liegen in
interkultureller Kompetenz, inklusiver Pädagogik und
partizipativer Projektentwicklung. Ich arbeite
ressourcenorientiert und stärke Selbstwirksamkeit,
Verantwortungsübernahme und soziale Kompetenzen.
Heute begleite ich Menschen und Projekte in
Coachingprozessen und Workshops. Ich vermittle
soziale und interkulturelle Kompetenzen,
unterstütze gelebte Partizipation und arbeite
systemisch. Ein besonderer Schwerpunkt ist
Awareness, das bewusste Gestalten
diskriminierungssensibler und sicherer Räume,
in denen Vielfalt respektvoll gelebt wird.
Ich engagiere mich aktiv in der
Stadtgesellschaft und wirke im Ausländerbeirat
mit. Teilhabe, Dialog und ein respektvolles
Miteinander sind für mich gelebte
Verantwortung.
Durch meine langjährige Nähe zur Gaming und E
Sports Szene und als Mutter eines
professionellen E Sportlers habe ich digitale
Communities aus nächster Nähe erlebt. Ich bin
überzeugt, dass digitale Räume gesellschaftliche
und damit Bildungsräume sind. Junge Menschen
brauchen dort keine Verbote, sondern
Begleitung, Orientierung und gemeinsame
Achtsamkeit.
Inklusion, Partizipation und demokratische
Werte bilden die Grundlage meines Handelns. Mein
Ziel ist es, Zugänge zu schaffen, Barrieren
abzubauen und Räume zu gestalten, in denen
Freiheit, Respekt und Frieden selbstverständlich
sind, online wie offline.
Leandro de Nittis
Founder
Ich bin Leandro de Nittis, 21 Jahre alt und seit mehr als 4 Jahren E Sportler,
leidenschaftlicher Streamer und Content Creator sowie Gründer des Colors Cup. Gemeinsam mit
meiner Mutter Anna Maria Russi habe ich ein pädagogisches E Sports Event ins Leben gerufen, das
für Inklusion, Respekt und echte Community steht. In Wiesbaden bringen wir ein
VALORANT Turnier auf die Bühne und darüber hinaus ein Erlebnis mit Musik, Essen und Raum für
Begegnung. Der Colors Cup verbindet Competition mit Zusammenhalt und zeigt, wie stark E Sport
Menschen zusammenbringen kann.
"Als Design- und Entwicklungsagentur sehen wir
großes Potenzial in diesem Projekt. Da wir
selbst Gamer sind, identifizieren wir uns stark
mit dem Turnier und seiner Idee. Unser Ziel ist
es, eine professionelle und zugleich emotionale
Turnierpräsenz zu schaffen, die die Werte des
Colors Cup widerspiegelt."
Ahmet Topal
Federlight GmbH
"Als Broadcaster internationaler Sportereignisse wissen wir, dass e-Sport großes Potential
innehat und innovativste Übertragungstechnologien erfordert. Unsere Azubis werden das neue
Eventformat in Eigenregie mit einem modernsten Übertragungswagen realisieren und können sich
dabei in mehrfacher Hinsicht weiterentwickeln. Denn der Colors Cup ist moderner e-Sport mit
explizitem Fairplay-Faktor – eine Kombination mit Vorbildcharakter, die TVN gern
unterstützt."
Paul Jansen
TVN GROUP
"Wir als Computer Club Südhessen e.V.
unterstützen den Colors Cup Wiesbaden, da
uns das Gesamtkonzept überzeugt. Auch unsere
eigene Veranstaltung, die BieberLAN, die wir
seit 25 Jahren durchführen, steht für Vielfalt,
Respekt, Gemeinschaft und Toleranz."
Dennis
BieberLAN
"Als Plattform, die sich täglich mit Streaming,
Content und digitalen Communities beschäftigt,
sehen wir im Colors Cup ein zukunftsweisendes
Projekt. Wir möchten dazu beitragen, E-Sport als
respektvollen, offenen und kreativen Raum
weiterzuentwickeln."
Ahmet Topal
Streame.gg
FAQ
Wann findet der Colors Cup statt?
Der Colors Cup findet am 11. und 12.12.2026 im Kulturpalast Wiesbaden statt.
Wie kann ich Tickets kaufen?
coming soon
Gibt es eine Altersbeschränkung?
Die Teilnahme so wie der Besuch des Events ist
ab 16 Jahren. Die Aftershowparty ist ab 18 Jahren.
Welche Teams spielen mit?
Die Teamliste wird nach Abschluss der
Qualifikation veröffentlicht.
Gibt es vor Ort Essen & Getränke?
Es wird ein vielfältiges Angebot an Speisen und
Getränken geben. Weitere Infos folgen.
Unsere Sponsoren
COLORS CUP BRANDING
Der Anfang
Da der Colors Cup eine Neugründung war, existierte
zu Beginn noch kein Logo und keine visuelle
Identität. Genau darin lag die Chance, von Grund auf
ein Symbol zu entwickeln, das die Werte des Projekts
widerspiegelt.
Die Anforderungen waren klar: Das Logo sollte
Vielfalt, Einzigartigkeit und Inklusion verkörpern,
im Gaming-Umfeld modern wirken und sowohl digital
als auch vor Ort auf Bühnen, Streams und
Printmaterialien funktionieren. Es musste
wiedererkennbar, flexibel einsetzbar und eng mit der
Idee hinter dem Colors Cup verbunden sein.
Ähnlich
wie bei vielen großen Marken stand am Anfang nicht
die Form, sondern die Bedeutung. Erst durch das
Verständnis der Vision und der Botschaft konnte
Schritt für Schritt eine visuelle Identität
entstehen, die den Charakter des Projekts nach außen
trägt.
Die Idee
Wir wollten etwas Reelles schaffen, etwas
Einzigartiges, das auf seine eigene Weise besonders
ist. Genau das greift auch das Grundkonzept des
Colors Cup auf. Jeder Mensch ist einzigartig und
wertvoll so wie er ist.
Bei der Suche nach einer passenden Inspiration sind
wir auf Kristalle gestoßen. Sie entstehen in der
Natur in den unterschiedlichsten Formen, Farben und
Größen. Kein Kristall gleicht dem anderen und
trotzdem ist jeder für sich besonders und wertvoll.
Diese Eigenschaft passt sinnbildlich zur Idee der
Inklusion und zur Vielfalt der Menschen, die beim
Colors Cup zusammenkommen.
Gleichzeitig
passen die vielen Farben der Kristalle zum Namen
Colors Cup, während ihre Individualität das
dahinterstehende Konzept widerspiegelt. Genau an
diesem Punkt entstand für uns die Grundlage, aus
dieser Idee ein Logo zu formen.
Formen und Varianten
In der nächsten Phase haben wir mit verschiedenen
Kristallformen und Icons experimentiert. Ziel war
es, eine klare Grundform zu entwickeln, die im Kern
immer gleich bleibt und wiedererkennbar ist, sich
aber je nach Einsatzbereich flexibel anpassen lässt.
Daraus sind drei Varianten entstanden. Eine flächige
2D Version, bei der die einzelnen Flächen bewusst
mit etwas Abstand zueinander stehen. Dieser kleine
Gap sorgt dafür, dass die Form leichter wirkt und
auch in digitalen Anwendungen gut funktioniert.
Zusätzlich gibt es eine 2D Konturversion, die
reduziert und modern ist und besonders auf dunklen
oder ruhigen Hintergründen stark zur Geltung
kommt.
Ergänzt wird das Ganze durch eine
3D Version. Hier kommt die eigentliche Tiefe der
Kristallform erst richtig zum Vorschein. Sie wirkt
greifbar und wertig und eignet sich dadurch auch
perfekt als Grundlage für eine physische Trophäe.
Branding
Der Colors Cup steht für Energie, Vielfalt und
Ausdruck, genau das sollte sich auch im Branding
widerspiegeln.
Nachdem die Grundform des Logos feststand, ging es
darum, eine visuelle Welt darum aufzubauen, die zum
Charakter des Colors Cup passt. Schnell wurde klar,
dass ein klassischer, neutraler Stil dem Projekt
nicht gerecht werden würde.
Unsere Wahl
fiel auf einen Popart inspirierten Look. Kräftige
Farben, klare Kontraste und eine lebendige
Bildsprache greifen den Namen Colors Cup direkt auf
und machen die Vielfalt sichtbar. Gleichzeitig fügt
sich dieser Stil sehr gut in die Gaming Welt ein.
Besonders im Umfeld von Valorant wirken starke
Farben, klare Formen und auffällige Kontraste
vertraut und passend.
So entstand eine
Harmonie zwischen Popart und Gaming Optik. Auf der
einen Seite die künstlerische, farbenfrohe
Ausdrucksform, auf der anderen Seite die moderne,
dynamische Ästhetik aus dem E Sport Bereich. Genau
diese Kombination trifft den Kern des Colors Cup und
verbindet das Thema Inklusion mit der visuellen
Sprache der Gaming Community.
Wir bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte
Vertrauen und freuen uns sehr, dass wir an der
Entwicklung des Projekts Colors Cup mitwirken
durften.