Über uns

Anfang 2025 entsteht die Idee zum Colors Cup an einem Küchentisch. Daraus wird ein E-Sport-Event, das von Beginn an als inklusiver Raum gedacht ist.

Vom Küchentisch auf die Bühne

Am Küchentisch

Anfang 2025 entsteht die Idee zum Colors Cup an einem Küchentisch. In einem intensiven Gespräch reflektieren Anna Maria Russi und ihre erwachsenen Söhne Gianluca und Leandro ihre langjährigen Erfahrungen in der internationalen E-Sport-Szene.

Sie sprechen über große Turniere und starke Communities, aber auch über Ausgrenzung, Diskriminierung und fehlende Schutzräume im digitalen Raum. Aus diesem ehrlichen Austausch entsteht eine gemeinsame Haltung und daraus ein neues Konzept.

Drei Perspektiven

Der Colors Cup ist von Beginn an als inklusiver Raum konzipiert. Inklusion ist kein Zusatz, sondern Fundament. Die Stärke des Projekts liegt in seiner persönlichen und fachlichen Mehrperspektivität.

  • Leandro bringt professionelle E-Sport-Erfahrung und direkten Zugang zur Community ein.
  • Gianluca ergänzt das Konzept mit analytischer Kompetenz, strategischem Denken und strukturellem Blick.
  • Anna Maria Russi verbindet diese Impulse mit pädagogischer Expertise und Erfahrung in partizipativer Projektentwicklung.

So entsteht ein einzigartiges Konzept, in dem Szeneerfahrung, analytische Klarheit und pädagogische Verantwortung zusammenwirken.

Zugänge statt Symbole

Im Colors Cup bedeutet Inklusion konkrete Zugänge statt symbolischer Gesten. Barrieren werden bewusst abgebaut. Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung, Beeinträchtigung oder sozialem Hintergrund, werden aktiv einbezogen.

Durch gelebte Partizipation werden Teilnehmende zu Mitgestaltenden, demokratische Werte wie Mitbestimmung, Fairness und Dialog werden erlebbar.

Zugänge, Freiheit und Frieden

prägen den Colors Cup. Gaming wird zum Raum der Begegnung auf Augenhöhe und zu einem Miteinander, das Vielfalt als Stärke lebt.

Das Team

Porträt von Anna Maria Russi

Anna Maria Russi

Founder

Ich bin 52 Jahre alt, staatlich anerkannte Erzieherin, selbstständig im Bereich Coaching und Workshops und gemeinsam mit meinen Söhnen Leandro und Gianluca de Nittis Gründerin des Colors Cup. Als Mutter und als Tochter von Gastarbeitern aus Süditalien prägen mich unterschiedliche Lebenswelten, kulturelle Perspektiven und die Erfahrung von Zugehörigkeit und Ausgrenzung gleichermaßen.

Viele Jahre habe ich in der offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie in der ambulanten Jugendhilfe gearbeitet. Meine Schwerpunkte liegen in interkultureller Kompetenz, inklusiver Pädagogik und partizipativer Projektentwicklung. Ich arbeite ressourcenorientiert und stärke Selbstwirksamkeit, Verantwortungsübernahme und soziale Kompetenzen.

Mehr erfahrenWeniger anzeigen

Heute begleite ich Menschen und Projekte in Coachingprozessen und Workshops. Ich vermittle soziale und interkulturelle Kompetenzen, unterstütze gelebte Partizipation und arbeite systemisch. Ein besonderer Schwerpunkt ist Awareness, das bewusste Gestalten diskriminierungssensibler und sicherer Räume, in denen Vielfalt respektvoll gelebt wird.

Ich engagiere mich aktiv in der Stadtgesellschaft und wirke im Ausländerbeirat mit. Teilhabe, Dialog und ein respektvolles Miteinander sind für mich gelebte Verantwortung.

Durch meine langjährige Nähe zur Gaming- und E-Sports-Szene und als Mutter eines professionellen E-Sportlers habe ich digitale Communities aus nächster Nähe erlebt. Ich bin überzeugt, dass digitale Räume gesellschaftliche und damit Bildungsräume sind. Junge Menschen brauchen dort keine Verbote, sondern Begleitung, Orientierung und gemeinsame Achtsamkeit.

Inklusion, Partizipation und demokratische Werte bilden die Grundlage meines Handelns. Mein Ziel ist es, Zugänge zu schaffen, Barrieren abzubauen und Räume zu gestalten, in denen Freiheit, Respekt und Frieden selbstverständlich sind, online wie offline.

Porträt von Leandro de Nittis

Leandro de Nittis

Founder

Ich bin Leandro de Nittis, 21 Jahre alt und seit mehr als 4 Jahren E-Sportler, leidenschaftlicher Streamer und Content Creator sowie Gründer des Colors Cup.

Gemeinsam mit meiner Mutter Anna Maria Russi habe ich ein pädagogisches E-Sports-Event ins Leben gerufen, das für Inklusion, Respekt und echte Community steht. In Wiesbaden bringen wir ein VALORANT-Turnier auf die Bühne und darüber hinaus ein Erlebnis mit Musik, Essen und Raum für Begegnung.

Der Colors Cup verbindet Competition mit Zusammenhalt und zeigt, wie stark E-Sport Menschen zusammenbringen kann.

Colors Cup Branding

Wie aus einer Idee ein Logo wurde – und aus dem Logo eine ganze visuelle Welt zwischen Popart und Gaming.

Der Anfang

Da der Colors Cup eine Neugründung war, existierte zu Beginn noch kein Logo und keine visuelle Identität. Genau darin lag die Chance, von Grund auf ein Symbol zu entwickeln, das die Werte des Projekts widerspiegelt.

Die Anforderungen waren klar: Das Logo sollte Vielfalt, Einzigartigkeit und Inklusion verkörpern, im Gaming-Umfeld modern wirken und sowohl digital als auch vor Ort auf Bühnen, Streams und Printmaterialien funktionieren. Es musste wiedererkennbar, flexibel einsetzbar und eng mit der Idee hinter dem Colors Cup verbunden sein.

Ähnlich wie bei vielen großen Marken stand am Anfang nicht die Form, sondern die Bedeutung. Erst durch das Verständnis der Vision und der Botschaft konnte Schritt für Schritt eine visuelle Identität entstehen, die den Charakter des Projekts nach außen trägt.

Visual zum Beginn der Logoentwicklung

Die Idee

Wir wollten etwas Reelles schaffen, etwas Einzigartiges, das auf seine eigene Weise besonders ist. Genau das greift auch das Grundkonzept des Colors Cup auf. Jeder Mensch ist einzigartig und wertvoll so wie er ist.

Bei der Suche nach einer passenden Inspiration sind wir auf Kristalle gestoßen. Sie entstehen in der Natur in den unterschiedlichsten Formen, Farben und Größen. Kein Kristall gleicht dem anderen und trotzdem ist jeder für sich besonders und wertvoll. Diese Eigenschaft passt sinnbildlich zur Idee der Inklusion und zur Vielfalt der Menschen, die beim Colors Cup zusammenkommen.

Gleichzeitig passen die vielen Farben der Kristalle zum Namen Colors Cup, während ihre Individualität das dahinterstehende Konzept widerspiegelt. Genau an diesem Punkt entstand für uns die Grundlage, aus dieser Idee ein Logo zu formen.

Visual zur Idee hinter dem Logo: Kristalle

Formen und Varianten

In der nächsten Phase haben wir mit verschiedenen Kristallformen und Icons experimentiert. Ziel war es, eine klare Grundform zu entwickeln, die im Kern immer gleich bleibt und wiedererkennbar ist, sich aber je nach Einsatzbereich flexibel anpassen lässt.

Daraus sind drei Varianten entstanden. Eine flächige 2D-Version, bei der die einzelnen Flächen bewusst mit etwas Abstand zueinander stehen. Dieser kleine Gap sorgt dafür, dass die Form leichter wirkt und auch in digitalen Anwendungen gut funktioniert. Zusätzlich gibt es eine 2D-Konturversion, die reduziert und modern ist und besonders auf dunklen oder ruhigen Hintergründen stark zur Geltung kommt.

Ergänzt wird das Ganze durch eine 3D-Version. Hier kommt die eigentliche Tiefe der Kristallform erst richtig zum Vorschein. Sie wirkt greifbar und wertig und eignet sich dadurch auch perfekt als Grundlage für eine physische Trophäe.

Visual zu Formen und Varianten des Logos

Branding

Der Colors Cup steht für Energie, Vielfalt und Ausdruck, genau das sollte sich auch im Branding widerspiegeln.

Nachdem die Grundform des Logos feststand, ging es darum, eine visuelle Welt darum aufzubauen, die zum Charakter des Colors Cup passt. Schnell wurde klar, dass ein klassischer, neutraler Stil dem Projekt nicht gerecht werden würde.

Unsere Wahl fiel auf einen Popart-inspirierten Look. Kräftige Farben, klare Kontraste und eine lebendige Bildsprache greifen den Namen Colors Cup direkt auf und machen die Vielfalt sichtbar. Gleichzeitig fügt sich dieser Stil sehr gut in die Gaming-Welt ein. Besonders im Umfeld von VALORANT wirken starke Farben, klare Formen und auffällige Kontraste vertraut und passend.

So entstand eine Harmonie zwischen Popart und Gaming-Optik. Auf der einen Seite die künstlerische, farbenfrohe Ausdrucksform, auf der anderen Seite die moderne, dynamische Ästhetik aus dem E-Sport-Bereich. Genau diese Kombination trifft den Kern des Colors Cup und verbindet das Thema Inklusion mit der visuellen Sprache der Gaming-Community.

Visual zum Branding: Popart trifft Gaming
Federlight

Wir bedanken uns herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns sehr, dass wir an der Entwicklung des Projekts Colors Cup mitwirken durften.

Federlight GmbH · hello@federlight.com · www.federlight.com